MAST - eine deutsche Baugeschichte
1905 -
1939 -
1940 -
1945 -
1950er -
1960er -
1981 -
1982 -
1985 -
2000 -
2003
1905
Vor über 100 Jahren gründete Adolf Mast seine Tief- und
Betonbauunternehmung in Berlin. Betätigungsfelder sind der Hoch-,
Industrie-, Tief-, Brücken-, Betonstraßen und Kanalbau, besonders
jedoch die Entwicklung von speziellen Bauverfahren. In der
Folgezeit entwickelt er einen Ortbeton-Rammpfahl, der patentiert
wird und im In- und Ausland große Verbreitung findet. Viele der
damals erworbenen Lizenzen wie z.B. der
Bohrpfahl Michaelis-Mast,
der Expresspfahl komplettierten die Produktpalette.
1939
MAST setzt Expresspfahlrammen ein und erwirbt die Lizenz zur
Herstellung von Rammpfählen in "Deutschland östlich der Weser". Nun
können je nach Bodenart Pfähle mit Tragfähigkeiten von 80 bis 100 t
hergestellt werden.
1940
MAST erwirbt das Verfahren zur chemischen Bodenverfestigung. Durch
Injektion zweier Chemikalien wird eine Erhöhung der Festigkeit in
Sand erzielt. Diese Chemikalien, Wasserglas und Chlorcalzium,
unterlagen damals einer strengen Geheimhaltung und wurden daher nur
"Chemikalie 1 und 2" genannt.
1945
Eine Zeit der Veränderung: MAST erwirbt die Pfahl- und
Grundbaugesellschaft (Schönwolff & Co.) in Düsseldorf. Mit
dieser Gesellschaft spezialisiert er sich auf dem deutschen Markt
unter dem Namen Bauunternehmung MAST GmbH im Bereich
Spezialtiefbau. Wieder werden neue Bausysteme entwickelt, der
Mast-Sprengpfahl erlangt Serienreife.
1950er
Deutschland baut sich wieder auf - und MAST baut mit. Die alten
Dampframmen werden auf Dieselbetrieb umgestellt, die Winden und
Dreiböcke durch Bagger ersetzt, die ersten Beton-Maschinen kommen
zum Einsatz. Dadurch ist es möglich, Pfähle mit größeren
Durchmessern herzustellen.
1960er
Standard-Durchmesser für
Bohrpfähle entstehen: 65 77, 90, 100, 130,
150, 200cm. Bohrpfahlwände als aufgelöste, tangierende oder
überschnittene Konstruktion für Gebäudesicherungen oder zur
wasserdichten Baugrubenumschließung werden dadurch möglich.
1981
Unter dem Dach der STRABAG AG, beginnt ein neues Kapitel der
Firmengeschichte. Der Investitionsschub ermöglicht u.a. die
Anschaffung neuer Großbohr- und Ankerbohrgeräte. Versuche mit
mantel- und fußverpressten Pfählen führen zu einer neuen Generation
von Pfählen mit bis zu 5000 kN Tragfähigkeit.
1982
In Zusammenarbeit mit der Firma Schafir & Muglin arbeitet MAST
mit Schlitzwänden. Schlitzwände werden in großem Umfang beim
Düsseldorfer U-Bahnbau hergestellt.
1985
Die Berliner Niederlassung wird gegründet. MAST wird als Tief- und
Grundbauspezialist beim Berliner U-Bahnbau tätig.
2000
MAST besetzt neue Aufgabenfelder. Die Herstellung von
Horizontalbrunnen gehört nun zur Leistungspalette.
2001
MAST wird Mitglied der SPIE-Gruppe.
2003
MAST Grundbau übernimmt schrittweise die Aufgabenfelder der Spie
Spezialtiefbau GmbH in Deutschland. Projekt- und kundenspezifische
Beratung und das know how eines Großkonzerns ergänzen sich
hervorragend - die neue Qualität im
Spezialtiefbau.